Aktionstag gegen das GKV-Spargesetz im EKM und EKO

Mit einer symbolischen Schließung der Krankenhäuser protestieren die Ev. Krankenhäuser Mülheim (EKM) und Oberhausen (EKO) gegen die geplanten finanziellen Einschnitte durch das GKV-Spargesetz.
Der Eingang zur Notaufnahme des EKM ist mit rot-weißem Absperrband und Schildern abgesperrt, die darauf hinweisen, dass er geschlossen ist. Die Umgebung wirkt menschenleer. Das Bild entstand im Rahmen einer Protest-Kampagne der KGNW gegen die geplanten Änderungen in der Krankenhausfinanzierung.

„Wenn das Gesetz so umgesetzt wird, wird das sowohl für uns Krankenhäuser in NRW als auch für die Patientinnen und Patienten umfassende negative Folgen haben“, sagt Nils B. Krog, Vorstandsvorsitzender der Ategris, zu der beide Häuser gehören. „Es bedeutet enorme finanzielle Belastungen für uns.“ 

Das EKM und das EKO nehmen an dem Aktionstag der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) teil, um auf diese Probleme aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit vielen anderen Krankenhäusern in ganz NRW haben sie gegen das geplante GKV-Gesetz protestiert und die Eingänge symbolisch abgesperrt. Das Motto: „Kein Geld. Keine Versorgung.“ Am 12. Juni befasst sich der Bundesrat erstmals mit dem Gesetz.

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