AltersTraumaZentrum des EKM erneut zertifiziert

Die Kliniken für Orthopädie und Unfallchirurgie und für Geriatrie und Neurogeriatrie vereinen in diesem Zentrum ihre Expertise, um bestmöglich auf die Bedürfnisse älterer Menschen einzugehen.

Das bestätigt nun auch die erneute Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Dabei hat ein unabhängiges Expertenteam die Abläufe und Gegebenheiten geprüft und die hervorragende Qualität in der Versorgung bestätigt. „Diese erneute Zertifizierung ist ein sichtbares Zeichen, dass wir am EKM zu den besten Versorgungseinrichtungen für ältere Menschen nach Knochenbrüchen gehören“, so Prof. Dr. med. Johannes Schneppendahl, Zentrumsleiter und Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Besonders positiv hervorgehoben wurde in der Beurteilung unter anderem das Delirmanagement. Speziell geschultes Personal geht im AltersTraumaZentrum des EKM auf die älteren Menschen ein und versucht, auch durch interdisziplinäre Zusammenarbeit, ein Delir - einen Zustand, in dem die Betroffenen unter Angst und/oder Verunsicherung leiden können - so gut es geht zu verhindern. Das ist wichtig, weil es nach einer Sedierung im Rahmen einer OP bei älteren Menschen leichter zu einem Delir kommen kann.

Neben den fachlichen Kompetenzen ist auch die Zusammenarbeit der Teams und deren Kommunikation untereinander besonders positiv aufgefallen. „Wir sind stolz auf alle Beteiligten! Eine solch herausragende Leistung ist nur als Team möglich, und diese Leistung wurde nun mit der Rezertifizierung bestätigt“, freut sich Zentrumsleiter Christian Triebel, Chefarzt der Klinik für Geriatrie und Neurogeriatrie. 

Die Alterstraumatologie am EKM besteht seit mehr als sieben Jahren. Die erste Zertifizierung als AltersTraumaZentrum DGU erhielt die Abteilung 2023.

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