Besuch der Saporischschja-Delegation

Im EKO war eine Delegation aus der ukrainischen Partnerstadt Saporischschja zu Gast. Ziel des Treffens war der Austausch der beiden Städte im Rahmen der seit fast 40 Jahren bestehenden Partnerschaft - diesmal geprägt von Einblicken in das Krisenmanagement vor Ort in Saporischschja.

Angereist waren Rehina Kharchenko, Sekretärin des Stadtrates und kommissarische Oberbürgermeisterin von Saporischschja, und Hanna Makarenkova, stellvertretende Leiterin der Qualitätskontrolle Gesundheitsversorgung im städtischen Krankenhaus für Notfallversorgung Saporischschja. Begleitet wurden sie von Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Oberhausen, darunter Marc Grunenberg vom Büro für Interkultur und Dr. Charlotte Weber, Leiterin des Bereichs Gesundheit, sowie Dominik Steger, Geschäftsbereichsleiter der Feuerwehr Oberhausen. 

EKO-Geschäftsführerin Tanja Langsenkamp, Pflegedirektorin Claudia Castiglione und Dr. Florin Laubenthal, Ärztlicher Direktor, freuten sich über den intensiven Erfahrungsaustausch im Bereich Notfall- und Krisenmanagement und zeigten der Delegation u.a. die Notaufnahme, die Kindernotaufnahme sowie die Kinderintensivstation. Dabei stand der Austausch über bewährte Praktiken im Krisenmanagement und bei Katastrophenfällen im Vordergrund.

„Uns hilft es sehr, die aufgrund des russischen Angriffskrieges leider umfangreichen Erfahrungen unserer Partnerinnen und Partner aus Saporischschja im Bereich Notfall- und Katastrophenversorgung teilen zu können. Dieser Austausch fördert den internationalen Wissenstransfer im Gesundheitswesen“, sagt Tanja Langsenkamp. „Der heutige Termin war mehr als nur „ein Punkt zum Abarbeiten im Kalender“ - die Eindrücke der Schilderungen werden noch lange nachwirken. Ich bin dankbar, dass die langjährige Städtepartnerschaft nicht nur auf ein Städtewappen auf dem Ortseingangsschild limitiert ist, sondern von gegenseitiger Unterstützung und echtem Austausch lebt.“ 

Rehina Kharchenko ist der gleichen Meinung und betont: „Ich freue mich sehr über den intensiven Austausch mit dem EKO. Es ist mir ein großes Anliegen, unsere Erfahrungen und Konzepte im Bereich Notfall- und Krisenmanagement weiterzugeben und gemeinsam neue Ansätze zu entwickeln. Sehr gerne werden wir den Austausch vertiefen und unsere Zusammenarbeit weiterführen.“

Saporishja ist ein bedeutendes Verwaltungs-, Kultur- und Industriezentrum im Süden der Ukraine und mit über 900.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt in der Ukraine. Die Städtepartnerschaft zwischen Oberhausen und Saporischschja besteht seit dem 20. Mai 1986 und dient dem gegenseitigen Austausch auf kulturellem, sozialem und fachlichem Gebiet.

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