Kinderintensivstation im EKO. erhält Zertifikat

Die Kinderintensivstation des Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO.) wurde wiederholt erfolgreich zertifiziert und bekam das Qualitätssiegel „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ verliehen. Bereits zum dritten Mal in Folge erhält die Kinderintensivstation das Zertifikat von der Stiftung Pflege e.V., das für besondere besucherfreundliche Atmosphäre und angehörigenfreundliche Prozesse steht. Damit ist das EKO. seit 2014 durchgehend mit diesem Zertifikat ausgewiesen. „Wir wissen, dass Elternliebe das allerwichtigste für Kinder, und gerade für Frühchen, ist. Daher binden wir die Eltern frühestmöglich in die Pflegeprozesse mit ein“, erklärt Sabine Gräff, Stationsleitung der Kinderintensivstation. „Die Zertifizierung ist eine wunderbare Bestätigung unserer Arbeit. Sie zeigt, dass die persönliche Zuwendung und menschliche Nähe neben der qualitativ hochwertigen pflegerischen Versorgung ein bedeutender Bestandteil unserer Leistung ist.“

Die spezialisierte Intensivstation verfügt über 14 hochmoderne Zimmer für die bestmögliche Versorgung von bis zu 20 intensivpflichtigen Babys und Kindern. Die Zimmer bieten genügend Raum für die Begleitung von frühgeborenen Babys und älteren Kindern durch ihre Eltern. So können z.B. Mutter und Vater bereits unmittelbar nach der Entbindung ihr Frühchen im Zimmer begrüßen. Sollte die Mutter noch zu geschwächt sein, steht hier viel Platz für ihr Patientenbett zur Verfügung, inklusive aller notwendigen medizinischen Versorgungseinrichtungen. Und auch wenn eine intensivmedizinische Betreuung nicht mehr notwendig ist, bleiben Baby und Mutter zusammen in einem eigenen Zimmer auf der Intensivstation. Dort können sie den „normalen Alltag“ üben, bevor es endgültig nach Hause geht.

Übrigens: Corona ändert nichts an der Philosophie der Kinderintensivstation. Auch in Pandemie-Zeiten können beide Eltern selbstverständlich beim Kind sein. Das Allerwichtigste kennt eben keine Ausnahme.

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