Brustkrebs­früh­erkennung

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, die Anzahl der Neuerkrankungen steigt jährlich. Aber, und das ist die gute Nachricht, wird der Brustkrebs frühzeitig entdeckt und behandelt, hat eine betroffene Frau gute Chancen auf Heilung.

Untersuchungen zur Früherkennung bei Brustkrebs

Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken steigt mit zunehmendem Alter. Jüngere Frauen sind eher selten betroffen, ab dem 40. und besonders ab dem 50. Lebensjahr erhöht sich das Risiko. Ab dem 70. Lebensjahr sinkt es hingegen wieder. Wen überrascht es, dass die Einladungen zum Mammografie-Screening daher ab dem fünfzigsten Lebensjahr ins Haus flattern.

5 Schritte für ein sicheres Gefühl

Früherkennung bei erblicher Vorbelastung und Vorliegen einer Genveränderung

Wenn Brustkrebs in Familien gehäuft auftritt, stellt sich die Frage, ob der Brustkrebs erblich verursacht ist. Jedoch konnte bislang nur für 5 bis maximal 10 Prozent aller Fälle eine erbliche oder genetische Ursache bei Brustkrebs festgestellt werden. Und vermutlich nur ca. 0,3 Prozent aller Frauen weisen tatsächlich einen erblichen Gendefekt, eine sogenannte BRCA 1- oder BRCA2-Mutation auf. Mittlerweile wurden weitere Gene identifiziert, die mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko einhergehen können, jedoch noch weiter untersucht werden müssen. ln Familien, in denen gehäuft Brust- und/oder Eierstockkrebs aufgetreten sind, ist es sinnvoll, sich gezielt über familiären Brust- und Eierstockkrebs beraten zu lassen. Wir helfen Ihnen in diesem Fall gerne weiter.

Viele weitere nützliche Informationen rund um das Thema Brustkrebs finden Sie auf den Seiten unseres BrustZentrums MülheimOberhausen, eine Initiative unserer evangelischen Krankenhäuser in Mülheim und Oberhausen.