Thema: Die verschlissene Schulter - Schulterendoprothetik
Das Schultergelenk bildet zusammen mit Schulternebengelenken, Schlüsselbein, Schulterblatt sowie Muskeln, Sehnen, Bändern und Schleimbeuteln die Schulter. Störungen dieses Gelenkes, die als Schmerz oder Funktionsstörung empfunden werden, fallen sehr oft zunächst bei sportlichen Betätigungen auf, da diese sich hinsichtlich ihrer Intensität von den beruflich bedingten, gewohnheitsmäßigen
Bewegungen unterscheiden. Leistungssportler haben oft sportarttypische Beschwerden, die ein Ende der Sportlerkarriere bedeuten können. Verschleißerscheinungen treten oft bereits bei jungen Patienten auf und verstärken sich mit zunehmendem Alter.
Dank der heutigen konservativen und physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten und der guten Diagnosefindung ist eine Behandlung oft ohne Operation möglich. Wenn eine Operation jedoch unumgänglich ist, wird sie, wenn möglich, in der sogenannten „Schlüssellochtechnik“ minimal-invasiv durchgeführt, um das anatomisch kompliziert aufgebaute Gelenk nicht unnötig zu schädigen. Die Schulter kann – ähnlich wie Hüft- und Kniegelenke – teilweise oder komplett durch Prothesen ersetzt werden, die bei der richtigen Indikation eine lange Haltbarkeit haben.
Birger Arnhold, Departmentleiter der Schulter- und Ellenbogenchirurgie der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, informiert über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der verschlissenen Schulter.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Departmentleiter für Schulter- und Ellenbogenchirurgie
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Birger Arnhold