Für Patienten, Angehörige und Interessierte

Inkontinenz und Verstopfung – wenn’s mit dem Stuhlgang nicht mehr klappt – entfällt leider

Es ist ein Thema, über das kaum jemand gerne spricht, das die Betroffenen aber sehr belastet. Im EKO.Info-Treff am 22. August 2020 geht es um Stuhlinkontinenz und Verstopfung und darum, wie den Betroffenen geholfen werden kann.

   

Menschen, die an Stuhlinkontinenz leiden, können ihren Darminhalt oder Darmgase nicht mehr halten. Der Darm entleert sich unkontrolliert und unwillkürlich. Für die Betroffenen ist das ein großes Problem, nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. In Deutschland leiden etwa ein bis drei Prozent der Menschen unter einer Stuhlinkontinenz. Bei einer chronischen Verstopfung sind es sogar fünf Prozent.

   

Es handelt sich um weitverbreitete Leiden, über die aber kaum jemand redet. Die Betroffenen schämen sich und trauen sich nicht mehr vor die Tür. Oft ist ihnen gar nicht bewusst, dass es sich um eine Erkrankung handelt. Es ist ihnen so unangenehm, dass sie mit niemandem darüber reden und sich immer weiter isolieren. Dabei können Ärzte ihnen – oft auch ohne Operation – dabei helfen, die Lebensqualität wieder zu steigern und den Alltag wieder besser zu meistern. Manchmal reicht schon eine Umstellung der Ernährung aus, manchmal ist ein Eingriff notwendig.

   

Im EKO.Info-Treff am Samstag, 22. August 2020 spricht Dr. Inga Hoheisel, Funktionsoberärztin der Klinik für Allgemein- und Viszeralmedizin, über die konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten bei Stuhlinkontinenz und Verstopfung. Der Vortrag findet im großen Seminarraum im Haus G, 1. Etage im Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO.), Virchowstraße 20, 46047 Oberhausen statt. Nach dem Vortrag beantwortet Dr. Hoheisel Fragen aus dem Publikum zu diesem Thema.

Zurück