Online-Vortrag: Trotz Corona ein neues künstliches Kniegelenk

Sich hinsetzen, aufstehen, laufen, springen oder einfach stehen – bei vielen geht das nur noch unter Schmerzen. Der Grund dafür ist oft eine Arthrose, ein Verschleiß des Gelenkknorpels. Wenn Medikamente, Spritzen und Physiotherapie die Schmerzen nicht mehr lindern können und kniegelenkerhaltende operative Verfahren ausgeschöpft sind, ist oft die letzte Lösung ein künstliches Kniegelenk. Diese Implantate werden am Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO.) mithilfe von Computernavigation und 3D-Techniken im Operationssaal optimal und patientenindividuell ausgerichtet.

Dr. Peter Rommelmann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie im EKO., spricht in seinem Online-Vortrag nicht nur darüber, wann künstliche Kniegelenke sinnvoll sind und welche Möglichkeiten im EKO. angeboten werden. Er erläutert auch, welche Auswirkungen es haben kann, wenn ein Eingriff hinausgezögert wird. „Es ist wichtig, dass die Betroffenen mit ihrem Arzt sprechen, damit sie optimal informiert sind und gemeinsam eine Lösung finden können“, sagt Dr. Rommelmann. „Niemand muss aus Angst vor einer Corona-Infektion einen Eingriff in einem Krankenhaus verschieben.“

Der Vortrag wird aufgrund der Corona-Pandemie nicht im EKO., sondern als Online-Vortrag stattfinden. So können sich Interessierte sicher über dieses Thema informieren. Für die Teilnahme werden die kostenfreie App „Zoom“ und ein PC bzw. ein mobiles Endgerät, z. B. ein Handy oder Tablet, benötigt. Die Meeting-ID lautet 937 4008 9480. Geben Sie anschließend den Kenncode 274537 ein. Der Online-Vortrag beginnt am Dienstag, 20. April 2021, um 18 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Über die App besteht auch die Möglichkeit, dem Referenten Fragen zu stellen. Aktivieren Sie dafür bitte die Video- und Audiofunktion in Ihrer App.

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